Entschieden entscheiden!

In dieser Woche habe ich in einem online-Kurs einige interessante Fragen zum Thema Entscheidungen bekommen:

  1. Wie entscheidest du?
  2. Wie definierst du Kriterien nach denen du entscheidest?
  3. Welche Strategie hast du für gute Entscheidungen?
  4. Wie verankerst du diese Strategie in deinem Leben?
  5. Wie schafft man es, bereits getätigte Entscheidungen nicht ständig zu hinterfragen?

Es gibt keine falschen Entscheidungen

Vielleicht mache ich es mir beim Thema „Entscheiden“ zu leicht. Aber in meiner Welt gibt es keine falschen Entscheidungen – es gibt allerdings auch keine richtigen. Entscheidungen lassen sich nicht in „falsch“ und „richtig“ einordnen sondern nur in „getroffen“ und „nicht getroffen“. Hinter der Angst vor der „falschen“ Entscheidung steckt der Glaube, dass es die eine richtige Entscheidung gibt, die uns restlos glücklich macht.
Aber so funktioniert das mit dem Entscheiden nicht. Entscheidungen sind Weichenstellungen, die uns für eine gewisse Zeit auf einen gewissen Weg im Leben lenken. Bis wir erneut die Weichen stellen und die Richtung ändern.

Meine Antworten

Aber ich will euch meine Antworten auf die fünf Fragen nicht vorenthalten:

  1. Manchmal entscheide ich sehr schnell, sozusagen aus dem Bauch heraus. Das ist immer dann der Fall, wenn ich ein eindeutiges Gefühl habe, welche Richtung für mich die passendere ist. Manchmal dauert es länger, weil mir das eindeutige Gefühl fehlt. Dann überlege ich mir, was mir in Bezug auf die Entscheidung wichtig ist, welche Werte und Sehnsüchte eine Rolle spielen, was sinnvoll erscheint und welche Ziele durch die Entscheidung in Reichweite rücken.
  2. Für mich gibt es vier relevante Kriterien beim Entscheiden:
    a. Meine individuelle Art einschließlich meiner Fähigkeiten und Talente. Welche Entscheidung kommt meiner persönlichen Art stärker entgegen?
    b. Das Risiko, dass ich mit der Entscheidung für das eine oder das andere eingehe, aber auch das Risiko, dass in einer Nicht-Entscheidung oder einer Entscheidung dagegen liegt.
    c. Meine Verantwortung für mich
    d. Der Sinn, den die Entscheidungen für mich, mein soziales Umfeld und die grundsätzliche Entwicklung machen.
  3. Wenn ich mich nicht entscheiden kann, nehme ich eine der beiden Varianten und tue für 4-8 Wochen so, als hätte ich mich dafür entschieden. Ich handle also entsprechend und beobachte dabei, was in mir vorgeht. Irgendwann wird dann klar, ob es so weitergehen kann oder ob es doch die Alternative ist.
  4. Trainieren, trainieren, trainieren.
  5. Wenn man Entscheidungen an dem, wer und was man ist ausrichtet und nur jene Dinge tut, die einem sinnvoll erscheinen, dann muss man nicht dem Gefühl der möglicherweise verpassten besseren Alternative hinterher schauen. Schafft man das nicht, verbringt man am Ende sein Leben auf dem „Ball der verpassten Möglichkeiten“

Hast du Erfahrungen mit dem Entscheiden? Dann schreib mir doch unter k.zettl@zettl.at oder benutze das Kontaktformular. Ich freue mich auf einen Austausch.

Kontakt

Ich freue mich über Deine Nachricht:

Suche

Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Wichtig!

New
arrival

2019 collection

Let’s face it, no look is really complete without the right finishes. Not to the best of standards, anyway (just tellin’ it like it is, babe). Upgrading your shoe game. Platforms, stilettos, wedges, mules, boots—stretch those legs next time you head out, then rock sliders, sneakers, and flats when it’s time to chill.